DRAHT

 
 
   

Altanlagen fit für Industrie 4.0 machen

Jahrzehntealte Anlagen auf Stand von heute bringen? Ja, das geht! Möglich macht's eine Umrüstung einschließlich Steuerung und servoelektrischer Aggregate. Schmale Maschinenbau holt dabei ein Leistungsplus bis zu 30 % heraus nebst der Möglichkeit, ganz neue Artikelvarianten zu fertigen.

20 oder 30 Jahre betagte Anlagen bringt Maschinenbauer Schmale auf jüngsten Stand. Das Ergebnis ist eine Steigerung der Performance um 20 % bis 30 %. Die Idee hatte das Unternehmen bereits länger. Robuste, hydraulisch arbeitende Maschinen Typ „X2000“ arbeiten in vielen metallverarbeitenden Betrieben in ganz Deutschland. Sie erhalten nun eine neue Steuerung und einen servoelektrischen Transfer. Mit relativ geringem Aufwand kann auf den robusten Anlagen eine Leistungssteigerung um durchschnittlich 25 % erreicht werden. In Einzelfällen konnte die Leistung auch erheblich darüber hinaus gesteigert werden. Gleichzeitig damit verbunden sind eine Erhöhung der Betriebssicherheit und die Vermeidung langer Ausfallzeiten. Denn für Steuerungen aus den 1980er und 1990er Jahren gibt es häufig keine Ersatzteile mehr. Bei einem Ausfall dieser alten Steuerungen kommt es zu erheblichen Stillstandszeiten.

Gemeinsam mit einer neuen Steuerung können auch Sensoren verbaut werden, die die Überwachung verschiedenster Anlagen- und Materialparameter erlauben. So kann die Anlage nach dem Retrofit gegebenenfalls Qualitätsschwankungen im Vormaterial erkennen und eventuell sogar die Biegeparameter anpassen. Diese und viele weitere Anforderungen der Industrie 4.0 können so nach der Modernisierung auch auf einer Altanlage erfüllt werden.

Nach einem Retrofitting können die Altanlagen Typ X2000 dank ihrer robusten, mechanischen Basis problemlos noch Jahrzehnte weiter produzieren. Doch das ist noch nicht alles. Durch die aktuelle Steuerungstechnik können neben dem Transfer auch weitere, servoelektrische Aggregate implementiert werden, die das Teilespektrum der Anlage erweitern. Seit kurzem bringt Schmale neben den bewährten Biegeschiebern auch servoelektrische Fingerbieger und Dreh-Positionierzangen auf die Arbeitswand.

Durch die Kombination von neuen und zusätzlichen Aggregaten wird es jetzt ohne großen Aufwand möglich, andere Artikelvarianten zu produzieren, die vorher nicht – oder nur mit immensem Rüstaufwand – machbar waren. Hier verbinden sich die Vorteile der CNC-Biegetechnik mit denen der transferbasierten Maschinentypen. Die Taktleistung bleibt unverändert hoch, und die Variabilität bei den Produkten steigt. Und diese Art der Modernisierung bietet das Unternehmen zu Preisen an, die deutlich unter denen neuer Anlagen liegen. Für das Retrofitting hat das Unternehmen Spezialisten in der eigenen Serviceabteilung, die Schmale-Anlagen genau kennen und das ganze Potenzial einer Modernisierung ausschöpfen können.

Schmale Maschinenbau lege das Hauptaugenmerk auf technologieorientierte Anlagenplanung, sagt Geschäftsführer Daniel Schmale. Maßstäbe setze sein Unternehmen unter anderem mit der Entwicklung und Integration der Servotechnik in den Steuerungsbau. Für jedes individuelle Fertigungsproblem schnürt das Unternehmen ein paßgenaues Paket von Technologien. Diese sind Planungsgrundlage der Produktionsanlagen für Draht, Rohr und Band. Jede Fertigungstechnik kann dabei nach dem Baukasten-Prinzip mit anderen kombiniert werden. Man ist nicht an ein bestehendes Maschinenkonzept gebunden.

Schmale Maschinenbau GmbH
Altenaer Straße 95
58762 Altena
Ansprechpartner ist Daniel Schmale
Tel.: +49 2352 54864-0
info@schmale-gmbh.de
www.schmale-gmbh.de