DRAHT

 
 
   

Automatisches Messsystem auf Basis von Aicons Scantechnik

„Part Inspect L“ ist die erste automatisierte 3D-Messzelle, die auf Aicons Scantechnik basiert. Sie kombiniert Streifenlicht-Projektionstechnologien mit einem flexiblen Roboterarm und soll die wachsende Nachfrage nach ultraschneller Bauteilmessung und -analyse erfüllen.

Das Gerät hat eine interaktive automatische Scan-Planungsfunktion sowie Systeme zum Generieren von Roboterbahnen. Kollisionen werden auf der Basis von CAD-Daten vermieden. In Summe ermöglichen diese Funktionen einen automatisierten 3D-Messvorgang von der Planung und dem Scanning bis hin zu Analyse und Berichterstattung. „Dank dieses neuen Formats werden die Highspeed-Messfunktionen der Aicon-Scannertechnik noch einfacher nutzbar”, sagt Dirk Rieke-Zapp, Manager für Aicon-Scanner und Automatisierung bei Hexagon. „Mit Part Inspect L lassen sich Qualitätskontrollen direkt in der Produktion durchführen, ohne dass Schulungen für alle Anwender in der Fertigung nötig sind.” Werksseitig vormontiert und konfiguriert bietet Part Inspect L Plug+Play-Funktionalität. Die Zelle ist knapp zwei Arbeitstagen installiert, und zwar ohne Engineering-Arbeiten vor Ort. Sie liefert schnelle 3D-Prüfergebnisse für Bauteile bis zu 1,5 m Durchmesser oder Höhe und einem Gewicht bis 2000 kg. Dabei kann Part Inspect L außerhalb der Werksumgebung wie auch produktionsnah oder direkt an der Fertigungslinie eingesetzt werden. Das System ist in den Konfigurationen „Efficient“ und „Hi End“ erhältlich, die mit unterschiedlichen Optionen der Aicon-Scanner-Reihe ausgestattet sind. Die Efficient-Konfiguration nutzt den Einstiegsscanner „Prime Scan“, während die Variante Hi End mit dem Spitzenprodukt der Scanner-Reihe „Stereo Scan neo“ ausgerüstet ist. Für noch höhere Messgenauigkeit und verbesserte Kontrolle lassen sich beide Konfigurationen zusätzlich mit der Option „DPA Online Photogrammetrie“ ergänzen. 

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