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Digitalisierung am ROI orientieren

IT und Fertigung proben Industrie 4.0. Sie lernen dabei, und das braucht Zeit. Doch im Hintergrund mahnt der Controller. Wann Digitalisierung sich denn nun rechne? Recht hat er, sagt Felten Consulting und rät, streng nach Optimierung und Kostenersparnis zu priorisieren.

Digitisation oriented to ROI

IT and manufacturing are rehearsing Industry 4.0And that takes time. But in the background, the controller is growling. When will digitalisation pay off? He is right, says Felten Consulting, and advises to prioritise strictly according to optimisation and cost savings.

Durch den Einsatz digitaler Technologien wird sich die Produktion schon bald mit völlig verändertem Gesicht zeigen. Dies verlangt verschiedene Innovationsprojekte, wobei die Priorisierung nach Ansicht von Felten konsequent ROI-Kriterien folgen sollte. „Ebenso wie die Digitalisierungsentscheidungen selbst sollte auch die Umsetzung digitaler Optimierungsprojekte eine hohe Systematik aufweisen“, plädiert Martin Seer, Software Consultant der Felten Group. Für ihn gehört dazu, dass nicht zu viele Vorhaben gleichzeitig gestartet und keine Experimente gewagt werden. „Die Maxime lautet vielmehr: Die Ziele per Roadmap schrittweise umsetzen, und zwar anhand einer vor dem ersten Projektstart erstellten Priorisierungsmatrix der Maßnahmen.“

Bewertungskriterien für die Abfolge der Projekte sind ganzheitliche Verbesserungspotenziale, wirtschaftlicher Mehrwert und die Schnelligkeit mit der ein ROI unter Berücksichtigung des Investitionsbedarfs erreicht werden kann. Dabei gilt das Prinzip: Zunächst werden möglichst die Maßnahmen gestartet, die kurzfristig zu den größten Optimierungs- und Kostenersparniseffekten führen. Sobald hier positive Ergebnisse erzielt werden, sollte der Pilotprozess im folgenden Schritt ausgebaut werden. Dies erfolgt zum Beispiel durch den Anschluss weiterer Anlagen oder die Implementierung zusätzlicher Funktionalitäten. Erst wenn sich die eingeführten Lösungen etabliert haben und deutliche Nutzeneffekte zeigen, empfiehlt sich der sukzessive Aufbau einer integrierten Software-Landschaft. „Als Best Practice hat sich bewährt, dass erst dann der nächste Schritt in die Digitalisierung gegangen wird, wenn objektiv gesicherte Perspektiven für eine nachhaltige Effizienzsteigerung vorliegen“, betont Seer. „Der Anspruch muss sein, dass bereits nach wenigen Monaten der ROI erreicht wird. So wird nicht nur eine hohe Investitionssicherheit geschaffen, sondern durch die erzielten Kostenersparnisse lassen sich auch die nächsten Digitalisierungsschritte finanzieren.“

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