UMFORMtechnik (Blech)

 
 
   

Flüssigerer Ablauf zwischen Rohrtrennen und -biegen

Digitale Kollisionstests erleichtern das Biegen von Rohren. Jetzt hat Transfluid seine Software „T Project“ weiterentwickelt, sodass sie vernetzt genutzt und in Fertigungsabläufe eingepflegt werden kann. Die Prozessschritte lassen sich online aus einem vorhandenen ERP-System abrufen.

Software-Lösungen helfen bereits bei der Ermittlung von Zuschnittlängen für unterschiedliche Trennanlagen, insbesondere bei den orbitalen Transfluid „T Cut“-Maschinen zum spanlosen Trennen. Hier wird eine Liste generiert und der Zuschnitt automatisch so verbessert, dass die Rohr-Halbzeuge optimal, mit möglichst wenig Verschnitt genutzt werden können. Damit das Werkstück im gesamten Prozess durchgehend identifizierbar bleibt, wird eine eindeutige Markierung mit allen wichtigen Daten aufgebracht zu Biegeabläufen oder Verbindungssystemen. Der erforderliche Datentransfer kann über Schnittstellen aus dem CAD, ERP oder auch aus anderen Programmen erfolgen, die prozessrelevante Daten liefern.

Beim Rohrbiegen schließt die Software vor dem Biegevorgang Kollisionen mit der Maschine, dem Werkzeug oder der Umgebung aus. Das CAD-Programm liefert online die notwendigen Maschinen- oder Werkzeugparameter. Für den Fall, dass ein Roboter Biegeaufgaben übernimmt, können die notwendigen Daten für den Prozess ohne die Programmierung des Roboters verarbeitet werden. Damit sich insbesondere lange Rohre mit kleinem Durchmesser schwingungsfrei und sicher bearbeiten lassen, kann die Software bei allen Transfluid-Maschinen das Biegetempo produktspezifisch anpassen. Ein Software-Modul erfasst den Fertigungsstand und versorgt übergeordnete Systeme mit produktions-begleitenden Informationen über diese Situation und die Fertigungsqualität.

Transfluid Maschinenbau GmbH
Tel.: +49 2972 97150
www.transfluid.net