UMFORMtechnik (Massiv)

 
 
   

Neues Pendelschlagwerk für die Prüfung an Metallen

Kerbschlag-Biegeversuche sind unterm Strich günstig. Schnell und mit vergleichsweise wenig Aufwand lässt sich mit dem Verfahren die Zähigkeit von Werkstoffen bestimmen. Das Pendelschlagwerk „HIT450P“ von Zwick Roell wurde bestmöglich auf den Versuchsvorgang abgestimmt.

Beim Versuch wird eine Materialprobe in Form eines länglichen Quaders – einseitig gekerbt und üblicherweise temperiert – unter Schlagbeanspruchung geprüft. Ein Pendelhammer trifft die ungekerbte Rückseite der Probe und zerschlägt sie. Einen Teil der dabei übertragenen kinetischen Energie absorbiert die Probe während der Verformung, so dass der Pendelhammer auf der gegenüberliegenden Seite weniger weit hochschwingt. Aus diesem Energieverlust wird die Kerbschlagarbeit für einen bestimmten Werkstoff bei einer bestimmten Temperatur ermittelt. 

In die Entwicklung des neuen „HIT450P“ seien 160 Jahre Anwendungswissen und Erfahrung eingeflossen, unterstreicht Hersteller Zwick Roell. Das Grundgerät kann an verschiedene Anwendungen angepasst werden. Das Design ist ergonomisch, die Benutzerführung über die Prüfsoftware „Test Xpert III“ logisch. Dabei lassen sich die Eingabemöglichkeiten des Bedieners auf ein Minimum reduzieren: Der Nutzer sieht nur, was für ihn wichtig ist. Er kann sich auf seine Aufgabe konzentrieren. Dank der zentralen Anordnung der Bedienelemente reduzieren sich die Prüfzykluszeiten, denn die Probenreste können nach dem Schlag einfach an definierten Stellen entnommen werden. 

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