UMFORMtechnik (Massiv)

 
 
   

Bei großem Querschnitt und Materialmix dasselbe Sägeband

Es ist wie im richtigen Leben. Zeit spielt in der Metallbearbeitung eine zentrale Rolle. Anders bleibt man nicht wettbewerbsfähig. Wer mit Universal-Sägebändern Rüstzeit einspart und damit die Schnittzeit verkürzt, kann sich geldwerten Vorteil verschaffen.

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Weltweit und von der Stahlerzeugung bis zur Automobilbranche steigt die Anzahl von Sägeschnitten an großen Werkstücken an. Das zu sägende Material reicht vom hoch legierten Werkzeugstahl über rost- und säurebeständige Stähle bis zur schwer zerspanbaren NE-Sonderlegierung mit Eingriffslängen von 800 mm bis 2000 mm. Flächen von bis zu 2,5 m² pro Sägeschnitt bedeuten hier extrem lange Schnittzeiten. Sie sind somit der Flaschenhals für folgende Prozesse. Darum nutzt die Bearbeitung spezielle, in der Bedienung allerdings oft komplexe Großbandsägen. Nicht alle Sägebänder sind diesen Anforderungen gewachsen.

Wikus bietet das eigens entwickelte Bimetall-Sägeband „Skalar“ an. Es lässt die Vorteile der Zahnformen HV für hoch vergütete Werkstoffe und VA für rost- und säurebeständige Werkstoffe verschmelzen, so dass keine sortenreine Selektierung der Werkstoffe notwendig ist. Universelle Verwendung im Mischbetrieb ist möglich ohne Leistungseinbußen und zeitintensive Rüstzeiten. Die Schränkfolge und eine ausgeprägte Schneidengeometrie erlauben zudem bessere Zerspanungsleistungen und kürzere Schnittzeiten. Das Ergebnis sind höhere Maschinenverfügbarkeit und Produktivität.

Es gibt Belege: Buderus Edelstahl in Wetzlar ist Hersteller hochwertiger Edelstähle. Werkstoffe von Feinkorn- und Edelbaustählen bis hin zu hitzebeständigen und hochwarmfesten Stählen werden erschmolzen und verarbeitet. Dabei werden Blockgewichte von bis zu 190 t erreicht und auf Großbandsäge-Anlagen zerspant. Aufgrund des großen Werkstoffspektrums bei gleichzeitigem Bedarf nach hoher Maschinenauslastung musste Buderus mit dem bisher genutzten Sägeband verschiedene Werkstoffe mit lediglich einer Zahnform zerspanen. Dies führte zu werkstoffspezifischen Anpassungen der Schnittleistungen, schwankender Standfläche und Verzögerungen.

Für eine Optimierung empfahl die Wikus den Wechsel von „Gigant“ – ebenfalls aus dem Bimetall-Segment – auf Skalar im Schneidstoff X3000. Denn während bei Gigant Werkstoffe vor der Bearbeitung erst einmal selektieren muss, lässt sich Skalar auch bei einem breiten Materialspektrum einsetzen. Die Umstellung brachte von Anfang an Erfolg. So stieg die Schnittleistung im Vergleich zum Vorgängermodell bei großen Querschnitten an und die Schnittzeiten ließen sich weiter verkürzen. Der Einsatz bei Buderus Edelstahl macht deutlich, welches Einsparpotenzial besteht.

Wikus-Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann GmbH+Co. KG
Tel.: +49 5663 5000
www.wikus.com

Buderus Edelstahl GmbH
Tel.: +49 6441 3742500
www.buderus-steel.com