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Thyssenkrupp fährt künftig zweispurig

Thyssenkrupp will sich in zwei Unternehmen aufspalten. Die Industriegüter- und die Werkstoffgeschäfte sollen in eigenständigen Gesellschaften geführt werden. Beide sollen weiterhin Thyssenkrupp heißen. In zwölf bis 18 Monaten soll der Umbau abgeschlossen sein.

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Essen/D (Thyssenkrupp) – Thyssenkrupp Industrials soll laut Konzernvorstand das Aufzug- und Automobilzuliefer-Geschäft zusammenfassen sowie den Bau von Kernanlagen. Als Werkstoffgruppe soll Thyssenkrupp Materials künftig Werkstoffhandel, Materials Services, das Großwalzlager-, Schmiede- und Marinegeschäft bündeln sowie 50 % Anteil an dem anstehenden Stahl-Joint-Venture mit Tata Steel. Ausgestaltet werden soll die Teilung  in den nächsten zwölf bis 18 Monaten. Die August 2018 vom Konzern genannten Ziele zum Wachstum und der Profitabilität der Einheiten bis Ende  Geschäftsjahr 2020/21 wurden bestätigt.

Legt man die Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2016/17 zugrunde, würde Thyssenkrupp Industrials mit 90 000 Mitarbeitern 16 Mrd. Euro Umsatz machen, Mit 40 000 Beschäftigten käme Thyssenkrupp Materials auf 8 Mrd. Euro Umsatz. Der Aufsichtsrat der AG hat den Plänen des Vorstands zur Teilung des Konzerns in zwei unabhängige Unternehmen zugestimmt. Letzterer hat nun den Auftrag, in den kommenden Monaten die Details der Transaktion auszuarbeiten. In diesem Kontext hat der Aufsichtsrat Guido Kerkhoff einstimmig als neuen CEO bestellt. Kerkhoff erhält einen neuen Fünfjahresvertrag und soll als Vorstandsvorsitzender die Führung des Konzerns übernehmen. 

www.thyssenkrupp.com