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Schüttgut sauber sortiert

Integrated Feeding Systems stellt Zuführsysteme her. Hauptabnehmer ist die Automobilindustrie. Bei der Konstruktion der Systeme wird von Anfang an „Solidworks“ eingesetzt. Ebenso ist von Beginn an DPS Software als Betreuer dabei. Mit beiden Entscheidungen ist das Unternehmen nach wie vor happy.

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Bulk material clever sorted

German Integrated Feeding Systems GmbH manufactures feeding systems. Main customer is the automotive industry. “Solidworks” is used from the very beginning of the system design. Also from the start DPS Software is set as supervisor. The company is still happy with both decisions.

Das Portfolio der Integrated Feeding Systems GmbH (Ifsys) umfasst Zuführsysteme und Sondermaschinen. Sie unterstützen die voll- oder halbautomatisierte Montagelinien der Kunden. Kernkompetenz sind Bauteilzuführungen mit hohem Anspruch an die Mechanik, Elektrik, Pneumatik sowie Steuerungs- und Messtechnik.

Hauptprodukte des Unternehmens sind Zuführsysteme, durch die kleine Teile – mit anderen Worten: Schüttgut – in großen Mengen per Vibration transportiert werden. Dies können Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben oder kleine Kunststoffteile sein. Auf dieser Basis hat Ifsys seine „Vibroliner“-Reihe aufgebaut. Die Anlagen sind variabel für alle Taktzeiten, Bauteilgrößen und Bevorratungsvolumen. Sie schonen die Teile durch minimale Fallhöhe oder auch den Einbau notwendiger Messsysteme. Hierzu passen Stufenförderer, welche die Teile vorsortieren und die zur dosierten Beschickung der Vibroliner-Systeme eingesetzt werden. Darüber hinaus hat Ifsys Palettier-Systeme zum Stapeln und Verladen aller üblichen Behälter- und Produkttypen im Programm.

Gernot Merklein ist bei der Integrated Feeding Systems GmbH (Ifsys) zuständig für Softwareentwicklung und CAD-Administration. Gearbeitet wurde von Beginn an mit dem Konstruktionsprogramm „Solidworks“. Als Lieferant und Betreuer hatte DPS Software gewählt. „Wir hatten den Eindruck, dass wir dort die besten Ausbildungsmöglichkeiten haben“, sagt Ifsys-Geschäftsführer Rigobert Zehner. „Wir hatten einige Mitarbeiter, die schon dort waren. Deren Feedback war sehr positiv, was letztlich den Ausschlag gab. Und der Eindruck hat bis heute Bestand.“

Aktuell hat Ifsys 36 Solidworks-Lizenzen im Haus, die von 32 Konstrukteuren und Mitarbeitern der Arbeitsvorbereitung, in der Dokumentation und in der Fertigung genutzt werden. Solidworks installiert in der Standard-, Professionell- und Premium-Version. Hinzu kommen „E-Drawings“, „Draftsight Enterprise“ und das Paket „Composer“. Nach Vorgesprächen startet die Konstruktion bei Ifsys direkt in 3D. Man arbeitet sowohl von unten nach oben, sprich vom Einzelteil zur Gesamtkonstruktion, als auch umgekehrt vom Systemansatz zum Einzelteil. Beides ist mit Solidworks möglich. Handelt es sich um eine Kundenkonstruktion, kann auf vorhandene Teile und Baugruppen, aus denen der aktuelle Auftrag dann zusammengesetzt wird, zurückgegriffen werden. Steht dagegen ein interner Entwicklungsauftrag an, bei dem völlig neue Dinge entstehen, geht es quasi auf dem leeren Blatt Papier beziehungsweise Bildschirm los. Hier werden zunächst einmal Skizzen gemacht und viel ausprobiert, bis eine Neuentwicklung steht.

Wenn der Entwurf eine bestimmte Reife hat, erhält der Kunde schon einmal das 3D-Modell, um es in sein Gesamtmodell einzusetzen und zu prüfen. Wird bei Ifsys auch simuliert? „Ja, gelegentlich“, berichtet Gernot Merklein. Hierfür reichten jedoch die Tools aus, die Solidworks von Haus aus schon mitbringt. Nach gegebenenfalls nötigen Korrekturen aufgrund von Kundenwünschen werden Zeichnungen angefertigt. „Wobei wir hier Programme haben, die Zeichnung aus Solidworks auslesen und sie kundenorientiert nacharbeiten – zum Beispiel Schriftköpfe ergänzen und einiges mehr“, wie Merklein erklärt. Das geschieht automatisch und ist letztlich eine Kombination aus Solidworks und Draftsight, die hilft, Manpower zu sparen.

Draftsight ist eine Software aus dem Haus Dassault Systèmes, die auf professionelle Art und Weise die Verarbeitung, Erstellung und Veröffentlichung von DWG Files unterstützt. Es gibt sie in mehreren Ausbaustufen, je nach Kundenbedarf. Dagegen ist E-Drawings ein Viewer, der es erlaubt, Modelle und 2D-Inhalte – auch von verschiedenen CAD-Systemen – anzuzeigen, zu drucken und prüfbar zu machen. Das Tool wird bei IFSYS unter anderem in der Montage eingesetzt.

Zurück zum Engineering: In der Dokumentation wird Solidworks Composer eingesetzt. Dabei handelt es sich prinzipiell um ein 3D-Tool, das 3D-Inhalte aus dem CAD-System nutzt, um grafische Inhalte wie fotorealistische Bilder zu erstellen und diese mit Texten verknüpft. So entstehen beispielsweise Montageanleitungen, Produkthandbücher, Wartungsanleitungen oder Schulungsunterlagen. „Damit haben wir auch vor, Videos für den Service zu erstellen“, sagt Merklein: „Die Erfahrungen, die wir mit Solidworks gemacht haben, sind hervorragend. Wir wollen gar nichts anderes.“ 

Auch mit DPS wurden gute Erfahrungen zugeschrieben. Der Software-Anbieter sei servicestark. „Wir haben mittlerweile recht spezielle Fragen an die DPS-Hotline. Die werden kompetent beantwortet. Da staunen wir immer wieder selbst“, konstatiert Gernot Merklein. Hierauf könne man aufbauen.

Integrated Feeding Systems GmbH
Am Weißen Kreuz 5
97633 Großbardorf 
Ansprechpartner ist Rigobert Zehner
Tel.: +49 9766 940098-0
contact@ifsys.com
www.ifsys.de

DPS Software GmbH
Esslinger Straße 7
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel: +49 711 797310-0
info@dps-software.de
www.dps-software.de