Werkstoffe

Entwicklung eines fertigungsprozessnahen Prüfverfahrens zur Charakterisierung der Falzbarkeit von Karosseriefeinblechwerkstoffen

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Die Charakterisierung von Blechwerkstoffen hinsichtlich ihrer Falzbarkeit lässt sich mit den heutigen, gängigen Qualitätsnormen und Prüfapplikationen oftmals nicht bzw. nicht hinreichend gewährleisten. Gründe hierfür liegen in dem inhomogenen Spannungszustand in Blechdickenrichtung im Bereich des Falzradius und den biegespezifischen Schädigungsmechanismen. Diese Spannungszustände bzw. Schädigungen können weder mit der uniaxialen Zugprüfung noch mit der Nakajima-Prüfung reproduzierbar erfasst werden. Dieser Sachverhalt stellt die Motivation für die Entwicklung eines neuartigen, fertigungsnahen Prüfverfahrens dar, das einerseits eine prozessnahe Kinematik der Falzwerkzeuge und andererseits vergleichbare Spannungszustände in der Blechebene berücksichtigt.  

Mathias Liewald, Ralf Schleich, Apostolos Papaioanu