Pulvermetallurgische Herstellung gradierter Werkzeugwerkstoffe

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Für produzierende Unternehmen mit Schmiedeprozessen hat die Verbesserung der Effizienz der eingesetzten Gesenke eine immense Bedeutung. Hierbei sind neben den Herstellkosten vor allem die Rüst- und Reparaturkosten entscheidend. Der innovative Einsatz gradierter Werkstoffsystemen als Ausgangsmaterial in der Herstellung von Schmiedegesenken ermöglicht eine lokale Einstellung der Werkstoffzusammensetzungen innerhalb des Werkzeugs.

Somit können belastungsangepasste Gesenke durch lokale Kombinationen von Werkstoffeigenschaften angepasst werden, wodurch z.B. die Erhöhung der Gesenk-Lebensdauer ermöglicht wird. Der Einsatz gradierter Werkstoffsysteme ist ein völlig neuartiger Ansatz mit großem Potential zur Senkung der Reparaturkosten in Umformprozessen.

 

Prof. Dr.-Ing. Bernd-Arno Behrens (1), M.Sc. Najmeh Vahed (1), Dipl.-Ing Helmut Brand (2)
1)  Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM), Leibniz Universität Hannover
2)  Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW)