Ermittlung von Neuhärte- und Anlasseffekten für Warmarbeitsstähle anhand zyklischer Aufheiz- und Abkühlversuche

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Schmiedewerkzeuge unterliegen während ihres Einsatzes in jedem Schmiedezyklus hohen thermischen Beanspruchungen. Beim Schmieden von Stahl haben die hohen Werkstücktemperaturen von bis zu 1.250 °C eine starke Randschichterwärmung der formgebenden Schmiedewerkzeuge auf über 750 °C zur Folge. In zahlreichen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die hohen Randschichttemperaturen in Kombination mit der starken Abkühlung während der Sprühkühlung zu einer Gefügeveränderung in der Werkzeugrandschicht führen. Dadurch ändert sich die Werkzeughärte und als Folge das abrasive Verschleißverhalten des Schmiedewerkzeugs.  

Autoren

Prof. Dr.-Ing. Bernd-Arno Behrens, Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. Anas Bouguecha, Dipl.-Ing. Milan Vucetic, Dipl.-Ing. Andreas Klassen, Dipl.-Ing. Tim Matthias a)
Dr.-Ing. Ralph Bernhardt b)


a) Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM), Leibniz Universität Hannover
b) Simufact Engineering GmbH, Hamburg