Werkstoffuntersuchung

Analyse des Querfließpressens als Analogieversuch zum Strangpressen unter besonderer Berücksichtigung der Verbundbildung zwischen Aluminium und Magnesium

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B. Awiszus, R. Neugebauer, K. Kittner, M. Popp
Im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 692 – HALS – erfolgen Untersuchungen an hochfesten Aluminiumwerkstoffen. Einen Schwerpunkt bildet unter anderem die Untersuchung von Aluminium-Magnesium-Werkstoffverbunden. Insbesondere die sich ausbildende Grenzschicht bei der Halbzeugerstellung ist von Interesse und im Speziellen die Festigkeit dieser. Für die Halbzeugerstellung wurden das Bohrungsdrücken, das hydrostatische Strangpressen und das indirekte Strangpressen gewählt. Aus den Ergebnissen ergab sich ein breites Feld an Einflussgrößen auf die Verbundbildung. Um den Ablauf der Verbundbildung besser analysieren und Parametereinflüsse voneinander trennen zu können, wurde das Querfließpressen als Analogieversuch entwickelt. Dieses Verfahren ermöglicht bei relativ geringem Aufwand die Untersuchung eines breiten Parameterspektrums, wie zum Beispiel Umformgrad, Temperatur, Reibbedingungen und eingesetzte Werkstoffe.
Im Folgenden werden Ergebnisse aus den Teilprojekten A3 und B3 vorgestellt, die sich bei der Analyse des Querfließprozesses herausgestellt haben.