Extreme Biegung berechnet

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Federstahldraht erlaubt große elastische Verformung. Die Berechnung ist äußerst aufwändig. Kraft­Weg­Kennlinien und Biegegrenzen bei großer Durchbiegung zu bestimmen, ist erst mit der nicht­linearen Biegetheorie möglich. Die Forschungsgruppe Draht und Federn der TU Ilmenau hat sie durchleuchtet. 

Zwischen 2009 und 2011 hat die Forschungsgruppe Draht und Federn an der TU Ilmenau das IGF-Vorhaben 16217 BR "Funktions- und fertigungsrelevante Kennwerte für Federstahldraht und Federband" bearbeitet. Teilaufgabe war der Themenkomplex "Biegung von Federstahldraht". Dieser ist in der industriellen Praxis von großer Bedeutung, da alle kaltgeformten Federn und Drahtformbiegeteile durch Biegung ihre Form erhalten. Ist zusätzlich das Biegeverhalten funktionsrelevant, ist die genaue Kenntnis der Parameter Federbiegegrenze und Biege-E-Modul erforderlich. Zur Ermittlung dieser Parameter sind sowohl theoretische als auch experimentelle Forschungsarbeiten nötig. Zur experimentellen Überprüfung der Ergebnisse der nicht-linearen Biegetheorie und zur Ermittlung des Biege-E-Moduls wurde ein Drei-Punkt-Biegeversuchsstand aufgebaut.