Untersuchungen an wärmebehandelten TiAl6V4-Proben und Auslegung eines isothermen Schmiedewerkzeuges

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Titan ist ein Leichtbauwerkstoff der neben allen anderen Fertigungsverfahren auch die Massivumformung vor Herausforderungen stellt. So ist beim konventionellen Schmieden die Auskühlung der Randschicht nachteilig für das Gefüge, die mechanischen Eigenschaften der Bauteile und das Formänderungsvermögen. Das Isothermschmieden hebt diese Nachteile auf.

Die thermischen Randbedingungen des Prozesses führen zu Eigenschaftsänderungen des Umformgutes. In diesem Artikel werden Untersuchungen zur Kornvergrößerung, Härteentwicklung in der Randschicht und des temperaturabhängigen Phasenübergangens des Kristallgitters vorgestellt. Die Erkenntnisse der Temperaturführung sollen in den isothermen Schmiedeprozess eines Gelenkkreuzes übertragen werden. Hierzu werden die Ergebnisse der numerischen Abschätzungen des Fließverhaltens und der Formfüllung dargestellt.

 

Bernd-Arno Behrens, Timur Yilkiran, Andreas Klassen, Klaus Kosch, Mike Schulze und Tobias Prüß, Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen, Leibniz Universität Hannover.
Helmut Brand, IFW – Institut für Werkzeugforschung und Werkstoffe, Remscheid.

*Korrespondenzautor: Dipl.-Ing. Tobias Prüß Bereich Massivumformung
Tel: 0511-762 4106, Fax: 0511-762 3007 pruess@ifum.uni-hannover.de