Kombination der SCS®-Technologie mit dem Maschinenfalzen zur Herstellung von markanten Fahrzeugaußenhautbauteilen mit erhöhter Beulfestigkeit

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Neben den ausschließlich technischen Gesichtspunkten der Fahrzeugentwicklung wie Crashsicherheit und Korrosionsbeständigkeit sind auch die wirtschaftlichen Aspekte der Fertigung und die Wahrnehmung charakteristischer Designmerkmale des Fahrzeuges durch den Kunden für die Fahrzeughersteller von großem Interesse. Die Problematik besteht hierbei in den oft unterschiedlichen Anforderungen an den Herstellprozess hinsichtlich Wirtschaftlichkeit der Fahrzeugproduktion auf der einen Seite und der Qualität des fertigen Außenhautbauteils, z.B. der sichtbare Spaltverlauf zwischen zwei Komponenten der Fahrzeugaußenhaut, auf der anderen Seite.

In diesem Beitrag wird die Synthese beider Anforderungen untersucht. Hierzu wurde zunächst der konventionelle Herstellprozess einer PKW-Türe, bestehend aus der Formgebung des Außenteils durch Tiefziehen und dem anschließenden Zusammenbau von Innen- und Außenteil durch Falzen, betrachtet. Der konventionelle Tiefziehvorgang wurde anschließend mit Hilfe der FEM-Simulation durch einen speziellen, neuartigen Streckzieh-Formgebungsprozess substituiert und die erzielte Qualität der resultierenden Bauteile quantifiziert.

Dipl.-Ing. Severin Hönle, Dipl.-Ing. Apostolos Papaioanu, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Mathias Liewald MBA