Optische Schnittkantenmessung und automatisierte Kenngrößenermittlung

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Beim Scherschneiden entstehen Schnittkanten, welche eine charakteristische Geometrie aufweisen und ein wesentliches Merkmal zur Bewertung der Produktqualität sind. Aufgrund von Werkzeugverschleiss, Verlagerungen des Pressenstößels und anderen Einflüssen weicht die Geometrie der Schnittkanten von der angestrebten idealen Form mit maximalem Glattschnittanteil ohne Schnittgrat ab.

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Eine regelmäßige Kontrolle ist notwendig, um das Einhalten geforderter Toleranzen zu gewährleisten. Dies kann anhand von Schnittflächenkenngrößen erfolgen, welche in der VDI-Richtlinie 2906 definiert sind. Die Verfahren zur Schnittkantenmessung und zur Bestimmung der Schnittflächenkenngrößen nach dem Stand der Technik sind zeit- und kostenaufwändig. Dies war die Motivation für die Entwicklung eines neuen Verfahrens und einer Vorrichtung, mit deren Hilfe die Schnittkantenmessung einfach, schnell und kostengünstig durchgeführt werden kann. Die Messung der Schnittkante erfolgt berührungslos mittels eines laseroptischen Triangulationssensors. Mittels einer erstellten Software werden die Kenngrößen anhand der Messdaten automatisiert ermittelt.

Bernd-Arno Behrens, Richard Krimm, Jan Jocker
Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen, Leibniz Universität Hannover
jocker@ifum-uni-hannover.de