Einfluss des Materialflusses auf die Verdichtung beim Sinterschmieden

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Das häufigste Verfahren zur Formgebung metallischer Pulver ist das Matrizenpressen. Nach dem Pressen und anschließenden Sintern verbleibt eine Restporosität im Gefüge, die sich nachteilig auf die mechanischen Eigenschaften des Bauteils auswirkt. Um die Porosität weiter zu verringern, werden endkonturnah gepresste Funktionsbauteile teilweise warm nachgeschmiedet. Dabei wird das Bauteil verdichtet, wobei ein minimaler Werkstofffluss und eine Verfestigung des Pulverwerkstoffs erzeugt wird. Hierbei ist eine vollständige Schließung der Poren im Werkstoff nur schwer erreichbar.

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In dem von der DFG geförderten Projekt Be1691/156-1 „Einfluss des Materialflusses auf die Verdichtung beim Sinterschmieden“ wird das Ziel verfolgt, die Werkstoffdichte beim Sinterschmieden durch gezielte Erzeugung eines hohen Materialflusses im Bauteil zu steigern. Dies kann durch eine erhöhte Formänderung während des Schmiedens erreicht werden.

 

Prof. Dr.-Ing. Bernd-Arno Behrens, Dipl.-Ing. Timur Yilkiran, M.Sc. Najmeh Vahed, Dipl.-Ing. Conrad Frischkorn
Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM), Leibniz Universität Hannover