Neue Methoden zur Vermeidung der Schwingungen des Pressen-körpers und des Pressenstößels beim Scherschneiden

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Die Schwingungen eines Stanzautomaten infolge hoher Hubzahlen, sowie des Pressenstößels infolge des Schnittschlags haben einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des Stanzprozesses. Im folgenden Beitrag wird der aktuelle Stand der Forschung bezüglich der Maßnahmen zu ihrer Kompensation dargestellt und die Schwachstellen dieser Lösungen kurz erläutert. Daraus reesultierend werden neue Konzepte vorgestellt, die diese Nachteile beseitigen.  

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So werden mit Hilfe von Linearmotoren die Schwingungen eines Pressenkörpers reduziert, ohne die Trägheitskräfte im Antriebsstrang zu erhöhen. Dies ist besonders für Servopressen interessant, deren Hubzahlen aufgrund von Maschinenschwingungen zurzeit begrenzt sind. Zur Reduzierung der Stößel-schwingungen infolge des Schnittschlags kommen zusätzliche Umformoperationen im Stanzabfall zum Einsatz. Der Ansatz erfordert sehr geringe werkzeugseitige Mehrkosten im Vergleich zu den Investitionskosten bei einer maschinenseitigen Lösung.

Prof. Dr.-Ing. Bernd-Arno Behrens, Dr.-Ing. Richard Krimm und Stefan Hilscher