Berücksichtigung der Kantenrissempfindlichkeit in der Umformsimulation

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Bei Blechwerkstoffen wird durch Scherschneidvorgänge das Formänderungsvermögen des Materials lokal reduziert, wodurch die Gefahr eines Risses im Weiterverarbeitungsprozess an der Kante ansteigt. Die Werkstoffe, bei denen dies im besonderen Maße auftritt, werden als kantenrissempfindlich bezeichnet. Für die quantitative Ermittlung der Kantenrissempfindlichkeit sowie die Anwendung entsprechender Kennwerte in der Umformsimulationssoftware PAM-STAMP war bisher kein Vorgehen definiert. Im Folgenden werden zwei Testverfahren und ein Ansatz zur Verwendung der Ergebnisse in einem erweiterten Grenzformänderungsdiagramm vorgestellt. Mit dessen Hilfe und einer optimierten Vernetzungsstrategie wird die Herstellbarkeit eines Fahrwerksbauteils neu beurteilt. 

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Autoren:
Thorsten Gläsner, Volkswagen AG, Komponenten-Werkzeugbau, Braunschweig
Volkan Imat, ESI Group, Neu-Isenburg
Matthias Schneider, Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH, Engineering und Simulation, Salzgitter
Dr.-Ing. Christina Sunderkötter, Volkswagen AG, Konzernforschung, Wolfsburg
Martin Theiss, ESI Group, Neu-Isenburg
Sebastian Westhäuser, Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH, Umformtechnik, Salzgitter