Die Änderung der mechanischen Parameter von patentiert gezogenen Stahldrähten mit der Lagerungsdauer

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In einem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt wurden 48 Dräht unter Variation der Erschmelzungsart, des Kohlenstoffgehaltes, der Patentierungsart, der chemischen Ziehvorbereitung, der Querschnittsabnahme und der Ziehgeschwindigkeit hergestellt. Dieser Artikel gibt eine Zusammenfassung der Ergbnisse im Bezug auf:•    Die Änderung der mechanischen Parameter, erasst zum Beispiel mit Torsions- und Zugversuch, in abhängigkeit der Lagungsdauer und abhängig von verschiedenen Wärmebehandlungen.•    Eine automatisierte Ermittlung von Anrissen der Drahtoberfläche, welcghe auf dem Torsionsversuch basiert.•    Und den Zusammenhang zwischen Festigkeitsschwankungen am Draht und der Variation der Geometrie von Feder und anderen Bauteilen. 

Die Untersuchungen an den 48 Probedrähten gibt Aufschluss über die Veränderung der mechanischen Kennwerte durch natürliche und künstliche Alterung in Abhängigkeit von zahlreichen Drahtherstellparametern.
Mit der vorgestellten Messmethode „Sensorrad“ kann eine produktionsbegleitende 100%- Überwachung der Drahtgleichmäßigkeit bezüglich der Festigkeit und der Formmaße erfolgen. Diese Untersuchungen sind außer für Federstahldrähte auch für Schweißdrähte, Reifeneinlegedrähte oder Seildrähte sinnvoll/nutzbar. Weiterhin ist eine Überwachung der Ziehparameter mit diesem Aufbau denkbar.
Das entwickelte Verfahren zur Anrissdetektion und Beurteilung ist mit geringem Aufwand auf industriell verwendete Torsionsprüfstände zu übertragen.

Das IGF-Vorhaben 17043 BR des Gemeinschaftsausschusses Kaltformgebung e.V. (GAK) wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und –entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Es wurde von der Eisendraht- und Stahldrahtvereinigung (ESV) und dessen projektbegleitendem Gremium unterstützt.