Untersuchungen hinsichtlich der Eignung von EN AW 1050 für die Herstellung prismatischer Bauteile mittels Napf-Rückwärts-Fließpressen

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Die zunehmende Elektrifizierung von Antriebssystemen für den privaten Verkehr verlangt nach innovativen Lösungen für die Energiespeicherung zur Speisung der Antriebe. Diese Speicherung erfolgt in den meisten Fällen durch Akkumulatoren. Da diese einen wesentlichen Einfluss auf das Fahrzeuggewicht und somit Fahrleistungen, unter anderem Reichweite, haben, muss bei diesen Komponenten das Eigengewicht reduziert werden. Ein Ansatz hierzu stellt die Gewichtsreduktion des Batteriegehäuses dar, welche durch den Einsatz von Leichtbauwerkstoffen realisierbar ist.

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Aus diesem Grund wird im Rahmen dieses Beitrags die Eignung von EN AW 1050 (Al 99,5) zur kaltumformtechnischen Herstellung von prismatischen Batteriegehäusen untersucht. Hierfür werden sowohl Stauchversuche zur Ermittlung der Fließeigenschaften des Werkstoffs, als auch Double-Cup-Extrusion Tests (DCE-Test) für die Untersuchung der tribologischen Bedingungen während der Umformung durchgeführt. Bei den DCE-Tests kommen unterschiedliche Schmierstoffe zum Einsatz, um den Einfluss dieser auf die tribologischen Bedingungen identifizieren und auf Basis dieser Erkenntnisse einen geeigneten Schmierstoff bestimmen zu können.

M. Austen, A. Klonczynski, M.-J. Derenthal, J. Noneder, M. Merklein