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Wirtschaftsaussichten 2016 ungebrochen freundlich bis klar

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Düsseldorf/D (IMK) – Gemessen an der Industrieproduktion ist die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland kaum gestiegen. Für Datenstand Januar 2016 nennt der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in seinem Ausblick für Januar bis März 2016 eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 13,9 %. Dezember waren es 11,6 %. Die Punktschätzung signalisiert somit nach wie vor keine Rezessionsgefahr. Maßgeblich für den leichten Anstieg am aktuellen Rand sind die nachgebenden Aktienkurse und der Umstand, dass sich die Finanzierungsbedingungen der Betriebe – gemessen an der Differenz der Umlaufrenditen für Papiere privater und öffentlicher Emittenten – in den vergangenen Monaten leicht verschlechtert haben. Dagegen wirkt stabilisierend, dass die Stimmungsindikatoren in der Tendenz weiter nach oben weisen und sich die Auftragslage der Unternehmen am aktuellen Rand sogar wieder verbessert hat. So konnten die Firmen hierzulande steigende Auftragseingänge aus dem Ausland wie auch aus dem Inland verbuchen. Die Streuung der für die Gesamtprognose relevanten Einzelgleichungen hat sich von 8,1 % auf 6,9 % leicht reduziert. Die konjunkturelle Unsicherheit hat also nochmals etwas abgenommen. Insgesamt untermauerten die Resultate die verhalten positive Einschätzung des IMK zur konjunkturellen Entwicklung für das Jahr 2016.

Info: www.imk.boeckler.de